Tsunami Frühwarnsystem
Eine Tsunami Welle vorherzusagen war viele Jahrhunderte nicht präzise möglich. In den letzten 50 Jahren wurden jedoch Systeme entwickelt, die sich Tsunami Warnsystem oder Tsunami Frühwarnsystem nennen. Ein Tsunami Frühwarnsystem funktioniert nur, weil sich seismische Wellen schneller ausbreiten als die eigentlich Tsunami Welle selbst. Das Tsunami Warnsystem zeichnet konstant die seismische Bewegungen auf. Die Installation eines dichten Netzes seismischer Stationen ist notwendig, um ein Tsunami Frühwarnsystem zu aktivieren. Sensoren am Meeresboden messen die seismischen Bewegungen. Durch Satelliten und so genannte GPS-Systeme lassen sich zentimetergenaue Rückschlüsse auf tektonische Bewegungen und seismische Aktivitäten am Meeresboden ziehen. Werden abnormale Aktivitäten festegestellt, kann innerhalb einer halben Stunde eine Tsunami Warnung ausgeben. Besonders die Staaten die an den Pazifischen Ozean grenzen, haben ihr Tsunami Warnsystem installiert. Die verheerende Tsunami Katastrophe vom 26.

Dezember 2004 hat gezeigt, dass wenn ein entsprechendes Tsunami Frühwarnsystem installiert gewesen wäre, viel Menschen hätten gerettet werden können. Die Staaten die an den Indische Ozean grenzen haben sich nach der Katastrophe für die Installation eines Tsunami Warnsystems entschlossen. Ein natürliches Warnsystem stellt die Tierwelt dar. Wie durch ein Wunder haben viele Tiere die Tsunami Welle von 2004 überlebt, weil sie sich vor dem Eintreffen der Tsunami Welle in höhere Gebiete zurückgezogen haben. Der „7. Sinn“ der Tiere stellt eine natürliche Tsunami Warnung dar und zeigt uns, dass Tiere über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. Hätten die Menschen ein solches natürliches Tsunami Warnsystem, hätten Tausende von Menschen überleben können.